Herren I: Anfang verschlafen und Spiel verloren

Der Beginn des Ausfluges am Montagabend nach Hitdorf war genauso kurios wie das Ende: Erst keine Parkplätze, gefühlt „arschkalt“ in der Halle, kalte Duschen, lustige Zettel – und zu guter Letzt das Spiel verloren. Aber der Reihe nach.

Nachdem es auf dem Dorf ohne Ende schwer war, einen geeigneten Parkplatz zu ergattern (so hören wir das ja zurecht von unseren Gästen), quetschte sich ein Fahrer zugegebener Maßen in eine Lücke. Dazu später aber mehr. In Hitdorf angekommen, dudelte auf der anderen Seite bei dem Fitnesskurs der Hitdorfer Damengruppe das Lied „I will survive“. Angesicht der Eishalle keine schlechte Begleitmusik. Kann man sich einfach nicht ausdenken.

Zum Spiel: Die Doppel haben die Rheinländer schlicht verschlafen. Hier ein Fehler zu viel, da ein unglücklicher Ball und schon stand es 0:3. Am besten lief es noch bei Volker Oslender und Lars Grings, der allerdings auch direkt von der Arbeit kam. Sie verloren ihr Spiel in fünf Sätzen.

Die erste Runde der Einzel war wie das Hinspiel äußerst knapp und ausgeglichen. Beide Mannschaften konnten in den drei Paarkreuzen jeweils ein Spiel gewinnen. Mario Altenaer und Lars Grings verloren dabei jeweils in fünf Sätzen, Frank Werner dagegen deutlich. Volker Oslender, Mario Altenaer und Sebastian Köppen gewannen ihre Spiele.

In der zweiten Runde sollte es ebenso spannend weitergehen. Den Rückstand konnten die Rheinländer aber nicht mehr aufholen, da auch hier wieder beide Mannschaften jeweils drei Spiele gewinnen konnten. Das waren auf Seiten der Rheinländer Volker Oslender, Mario Altenaer und Günther Greifenstein. Sebastian Köppen war knapp davor, konnte aber leider im fünften Satz eine 7:2-Führung nicht ins Ziel „schaukeln“. Da Frank Werner sein zweites Einzel leider ebenfalls verlor, stand die Niederlage fest.

Das bisschen mehr Glück war an diesem Abend auf Seiten der Gastgeber. Ansonsten wäre wohl ein Unentschieden ein Ergebnis gewesen, womit beide Mannschaften gut hätten leben können. Zu allem Überfluss wurden dann auch die Duschen nicht wirklich warm. Am Auto klebte vom netten Möchtegern-Dorf-Polizist noch ein lustiger Zettel. Der begann mit: „Danke. Dafür daß Sie hier Parken. […]“. Da man sich nebenbei noch als „Anfänger“ betiteln lassen musste, fiel eine kleine Korrektur mit dem Rotstift und dem Verweis auf den Duden nicht wirklich schwer.

TTC Hitdorf : DJK Rheinland 05 9:6

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