Nikolausturnier: Jeder Ball ein Fortschritt

Das Starterfeld war so groß wie noch nie (Foto: Köppen)

Das Nikolausturnier bildet schon seit Jahren den Jahresabschluss der Nachwuchsgruppe. Alle wollen noch einmal zeigen, was sie sich in einem Jahr erarbeitet haben. Dabei sind die Eltern nicht selten nervöser als die Kinder. Und der beste Nebeneffekt: Das Starterfeld war so groß wie noch nie.

Für gleich mehrere Starter war es das erste Turnier überhaupt. Viele haben bisher noch nicht ein Meisterschaftsspiel bestritten. Das wird sich allerdings mit dem Beginn der Rückrunde sehr schnell ändern.

Gespielt wurde in gleich drei Klassen. In der Offenen Klasse starteten überwiegend die Jungen und „älteren“ Schüler. In der zweiten Klasse starteten alle Schüler mit Jahrgang 2003 oder jünger. Die Doppelpaarungen wurden zwischen den beiden Einzelklassen ausgelost. So sollte es zum einen spannend werden. Natürlich sollen damit auch die Gemeinsamkeiten – unabhängig vom Alter – gestärkt werden. So wurden in allen Spielklassen die Vorrunden in jeweils zwei Gruppen Jeden gegen Jeden ausgespielt. Die ersten Zwei aus den Gruppen konnten sich für die Halbfinalspiele qualifizieren.

In der Gruppe A setzten sich im Doppel mit drei Siegen und 9:1 Sätzen Timo Perlick und Kai Kindermann durch. Sie verloren damit nur einen Satz in der Gruppenphase. Auf dem zweiten Platz folgten Nikita Bennen und Rene Schöneseiffer, der erst seit ein paar Wochen im Verein ist und gleich einen sehr guten Eindruck hinterließ. Auf dem dritten Platz der Gruppe folgten Stanislav Dyakov und Jona Surma sowie Konrad Lauterbauch und Philipp Leitgeber.

Henning Genser und Malte Schörken schafften mit drei Siegen und 9:2 Sätzen ein ebenfalls sehr guten Ergebnis und sicherten sich so den ersten Platz in der Gruppe B. Lukas Jansen und Mateusz Trzionka sicherten sich knapp den zweiten Platz. Hier war das Satzverhältnis ausschlaggebend, da Jan Grigo und Moritz Constantin Ruhl sowie Krzysztof Antosz und Anna Schulze ebenfalls jeweils ein Spiel gewannen und zwei verloren.

Im Halbfinale setzten sich in beiden Spielen letztendlich auch die vermeintlichen Favoriten durch. Timo Perlick und Kai Kindermann konnten sich in drei Sätzen gegen Mateusz Trzionka und Lukas Jansen durchsetzen. Gleiches gelang Henning Genser und Malte Schörken gegen Rene Schöneseiffer und Nikita Benner.

Im Finale sollte es äußerst spannendes Spiel werden. Den ersten Satz konnten Genser/Schörken klar mit 11:5 für sich entscheiden. Satz Zwei gewann das Dou Perlick/Kindermann deutlich mit 11:2. Es zeigte sich bereits da, dass, je nachdem wie die Paarungen spielten, es unterschiedliche Satzverläufe werden sollten. So ging der dritte Satz wieder an Genser/Schörken – und der vierte Satz an Perlick/Kindermann. Im fünften Satz konnten sich Henning Genser uns Malte Schörken mit 5:2 absetzen und so mit einem kleinen Vorsprung in den Seitenwechsel gehen. Diese hielten sie und gewannen den fünften Satz mit 11:8 und damit den ersten Platz.

Tolle Spiele und erste Überraschungen bei den Schülern

In der Gruppe Schüler (Jahrgang 2003 oder jünger) gingen gleich 10 Starter auf Punktejagt. Darunter mit Anna Schulze auch ein Mädchen, was den Eindruck im Training bestätigte und munter mitmischte. In der Gruppe A setzte sich mit vier Siegen und 12:0 Sätzen Krzysztof Antosz durch und zog damit äußerst verdient in das Halbfinale ein. In folgte in der Gruppe Mateusz Trzionka, der mit 3:1 Siegen und 9:6 Sätzen ebenfalls ein gutes Ergebnis erzielte. Auf den weiteren Plätzen folgen Valentin Ki

Erst wenige Wochen im Verein - und schon ins Halbfinale gespielt: Rene Schöneseiffer (Foto: Köppen)In der Gruppe B zog Henning Genser ebenfalls mit einer guten Vorstellung ins Halbfinale ein. Auch er schaffte vier Siege und verlor kein Satz. Rene Schöneseiffer – wie gesagt erst seit einigen Wochen im Verein – wurde direkt Zweiter und sicherte sich in der Gruppe das letzte Halbfinalticket. Auf Platz drei in der Gruppe landete Anna Schulze, die ebenfalls toll spielte und zwei Spiele gewann. Ihr folgten Konrad Lauterbach und Jona Surma, der auch noch kein halbes Jahr regelmäßig am Training teilnimmt.efer, Moritz Constantin Ruhl und Philipp Leitgeber.

Im ersten Halbfinale setzte sich Krzysztof Antosz gegen Rene Schöneseiffer durch. Er wusste aber durchaus Paroli zu bieten. Letztendlich war ausschlaggebend, dass Krzysztof Antosz schon einige Spiele in der Meisterschaft absolviert hat und es taktisch anging. Trotzdem eine super Leistung von Rene. Im zweiten Halbfinale spielte Mateusz Trzionka gegen Henning Genser. Beide boten ein tolles Spiel und versuchten ihre Vorhand ins Spiel zu bringen. Letztendlich gelang das Mateusz Trzionka ein bisschen besser und zog ins Finale ein.

Im Finale zwischen Krzysztof Antosz und Mateusz Trzionka waren auch wieder Kleinigkeiten ausschlaggebend. Mateusz Trzionka gelang es immer wieder, seine Vorhand einzusetzen und seinen Gegner unter Druck zu setzen. Auch hier stellte sich Krzysztof Antosz im Verlauf immer besser darauf ein und platzierte die Bälle, wodurch er sich einen Vorteil rausspielte und verdient mit 3:0 das Finale gewann.

Offene Klasse: Favoriten setzen sich durch

Lukas Jansen spielte sich bis ins Halbfinale (Foto: Köppen)

In der Offenen Klasse gingen sieben Starter auf Punktejagt. Leider konnten die nominell stärksten Spieler Jasper Meier und Konstantin Kimmel nicht am Turnier teilnehmen. Dennoch konnten die Zuschauer auch hier spannende Spiele und tolle Ballwechsel sehen.

In der Gruppe A setzte sich Malte Schörken mit zwei Siegen und 6:0 Sätzen durch. Jan Grigo gewann sein Spiel gegen Nikita Benner und sicherte sich so Platz 2 in der Gruppe und zog ebenfalls ins Halbfinale ein.

Kai Kindermann war in der Gruppe B nicht weniger erfolgreich und zog mit drei Siegen und 9:0 Sätzen ins Halbfinale ein. Ihn folgte Lukas Jansen, der an diesem Tag sehr gut aufspielte und sich mit einer starken Leistung mit dem Einzug ins Halbfinale belohnte. Dennoch war es knapp. Neben Lukas Jansen gewannen auch Stanislav Dyakov und Timo Perlick jeweils ein Spiel und verloren zwei. Auch hier musste das Satzverhältnis entscheiden.

Die Sieger: Krzysztof Antosz, Henning Genser und Malte Schörken (Foto: Köppen)

Im Halbfinale setzten sich die Ersten auch den beiden Gruppen durch. Malte Schörken gewann 3:0 gegen Lukas Jansen. Kai Kindermann gelang mit ebenfalls drei Sätzen der Einzug ins Finale. Dort versuchte Kai Kindermann über seine Vorhand Malte Schörken immer wieder unter Druck zu setzten. Dieser verstand es aber, teilweise sehr sehenswert die Bälle zu kontern. So tat Kai Kindermann das gesamte Spiel über mehr, wurde aber letztendlich nicht belohnt. Malte Schörken dagegen variierte besser und gewann am Ende klar mit 11:6, 11:7 und 11:6.

Das Fazit des Turniers fällt nur positiv aus. Es waren so viele Eltern da wie noch nie. Daneben nahmen so viele Nachwuchsspieler wie noch nie teil. Alle Starter kämpften bis zum letzten Punkt. Das Feedback der Eltern war durchweg positiv. Nicht wenige sagten: „Man sieht jedem an, dass alle mit Spaß dabei sind.“

Es sind die Momente, in denen eindrucksvoll deutlich wird: Der Aufwand in die Nachwuchsförderung wird belohnt.

Alle Ergebnisse im Überblick

Weitere Bilder:
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