Malte Schörken und Konstantin Kimmel gewinnen Nikolauspokal

Jasper Meier und Konstantin Kimmel spielten ein spannendes Finale (Foto: Köppen)Gestern wurde im Nachwuchsbereich der Tischtennisabteilung der Stadtbäckerei Nikolauspokal ausgespielt. Das Turnier steht mittlerweile jedes Jahr fest im Terminkalender. Gerade bei dem Turnier wird einmal mehr deutlich, dass der eingeschlagene Weg wichtig war. Insgesamt 13 der mittlerweile 22 Mitglieder des Nachwuchses haben an dem Turnier teilgenommen.

 Gespielt wurde in zwei Klassen: eine offene Klasse sowie in der Klasse Schüler. In beiden Klassen spielte Jeder gegen Jeden. Malte Schörken und Krzysztof Antosz, beide Schüler, spielten parallel in der offenen Klasse, in der alle Jungen antreten.

Malte Schörken gewann bei den Schülern und wurde Dritte in der offenen Klasse (Foto: Köppen)In der Gruppenphase der offenen Klasse setzen sich in der Gruppenphase die Favoriten durch. Jasper Meier gewann alle seine Spiele. Er musste allerdings einen 0:2-Satzrückstand gegen Konstantin Kimmel überwinden, der in der Gruppe mit einer Bilanz von 5:1-Spielen Zweiter wurde. Danach gab es die erste Überraschung. Malte Schörken, wurde mit einer Bilanz von 4:2 Dritter und gewann gegen Kai Kindermann und Paul Körber. Beide spielten in der Kreisliga der Jungen im unteren Paarkreuz und belegten die Plätze Vier und Fünf. Cedric Weiland und Krzysztof Antosz belegten die Plätze Sechs und Sieben.

In der Klasse der Schüler starteten sechs Spieler, wo auch Jeder gegen Jeden spielte. Deutlicher Gewinner der Gruppenphase war Malte Schörken, der sich mit sechs Siegen und 15:1 Sätzen durchsetzen konnte. Danach wurde es eng. Nikita Benner, Krzysztof Antosz und Jan Grigo konnten alle drei Spiele gewinnen. Für die Platzierung musste das Satzverhältnis entscheiden. Hier war Nikita Benner mit 11:7 am erfolgreichsten. Stanislav Dyakov und Lukas Jansen belegten die Plätze Fünf und Sechs.

Die Trostrunde in der offenen Klasse gewann Malte Schörken in einem tollen Spiel gegen Kai Kindermann und bestätigte seinen sehr guten dritten Platz aus der Gruppenphase. Bei den Schülern wurde aufgrund des knappen Ergebnisses kurzfristig ein Halbfinale gespielt. Hier setzte sich Malte Schörken gegen Krzysztof Antosz durch. Im zweiten Halbfinale gewann Jan Grigo knapp in fünf Sätzen gegen Nikita Benner.

Finale zwischen Jasper Meier und Konstantin Kimmel nicht zu überbieten

Das Finale bei den Schülern sollte recht deutlich ausfallen. Malte Schörken setzte sich in drei Sätzen gegen Jan Grigo durch. Beiden war aber durchaus der lange Tag anzumerken.

Im Finalspiel der offenen Klasse war das Spiel von Anfang an knapp. Jasper Meier konnte die ersten beiden Sätze mit 11:7 und 11:9 gewinnen. Auch im dritten Satz führte er schon mit zwei Punkten, konnte den Vorsprung jedoch zum entscheidenden Satzgewinn nutzen. Den dritten Satz gewann Konstantin Kimmel mit 11:9, was allerdings nicht unverdient war. Den vierten Satz gewann wiederum Konstantin Kimmel deutlich mit 11:5. Es musste der letzte Satz entscheiden.

Dieser sollte für beide Spieler – und die Zuschauer – ein auf und ab bedeuten. Der Anfang völlig ausgeglichen. Keiner der Spieler setzte sich ab und es wurde beim Stand vom 5:4 für Jasper Meier die Seiten gewechselt. Danach zog er mit guten Punktgewinnen davon. Dem Punkt zum 8:4 ging ein riesen Ballwechsel beider Spieler voraus, den Jasper Meier für sich entschied. Beim Stand von 10:5 schien es, als wäre der Turniersieg gesichert. Konstantin Kimmel blieb aber seiner Linie treu und versuchte immer wieder die Initiative zu übernehmen. So kämpfte er sich zurück in den Satz, der in der Verlängerung entschieden werden musste. Hier hatte Konstantin Kimmel mit einem unerreichbaren Netz- und Kantenball das Quäntchen mehr Glück und gewann den Satz mit 13:11 – und somit für ein Jahr den Wanderpokal der Stadtbäckerei.

Jugendwart Thorsten Kux sagte nach dem Turnier: „Alle waren mit vollem Einsatz dabei und vor allem war der Spaß zu erkennen. Das ist uns wichtig." Ebenso war erkennbar, dass sich alle weiterentwickelt haben. „Der von knapp zwei Jahren eingeschlagene Weg war wichtig", so Kux und ergänzt: „Vielleicht können wir nächstes Jahr mit einer weiteren Klasse für den ganz Kleinen planen".

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